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Hier möchte ich meine Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen zur momentanen Zeitqualität euch, liebe Leserinnen und Leser, näher bringen. Ich wünsche euch viele Aha-Effekte beim Lesen und möge in euch etwas berührt werden oder in Fluss gebracht werden, wonach ihr euch schon lange gesehnt habt. Diese Publikationen sind einzig und alleine meine eigene Meinung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

In Liebe, Rita


Warum man auf seinem ureigenen Weg immer weniger „Everybodys Darling“ sein kann

Zurzeit stellt sich bei mir immer wieder vermehrt die Frage: Wem dient es, wenn ich dies oder jenes mache oder eben nicht mache? Dient es mir, meinem Ego, dient es dazu, dass ich anderen gefalle oder dient es dem göttlichen Plan? Das Leben stellt uns ja ständig neue Aufgaben und je nach dem schwierigere Aufgaben, umso weiter man in seinem Leben voranschreitet. Es ist wie in der Schule, umso höher man steigt umso schwieriger werden die Aufgabenstellungen und somit auch die Umsetzung. So erlebe ich das zurzeit auch sehr intensiv. Doch es kommt nun noch ein weiterer Faktor dazu, der in der Schule so nicht gelernt werden konnte. In der Schule bekam oder bekommt man normalerweise Anerkennung vom Umfeld, umso mehr man vom Schulstoff verstanden hat und umsetzen kann, umso höher man steigt.

Ich stelle fest, dass dies nun nicht so im wahren Leben ist. Umso mehr ich das Gefühl habe, dass ich den Durchblick habe, umso weniger versteht mich mein Umfeld. Umso weiter ich mein Bewusstsein erweitere, umso weniger Menschen verstehen mein Denken, Handeln und Sein.

So gab es die letzten Tage einige Situationen, die von mir viel Mut abverlangten, dass ich meine Wahrnehmung kund gab und somit vielleicht meine Meinung, die vor ein paar Wochen noch anders war, wiederum geändert habe und nun der Weg wiederum eine andere Wendung nehmen soll in meinem Leben und im Leben von meiner Familie. Das Umfeld versteht einmal mehr noch weniger warum ich so handle wie ich handle.

Ich möchte ein Beispiel machen, das schon länger zurück liegt. Da gibt es der Klassiker, Kinder sollen anständig die Hand geben beim Grüssen und Verabschieden. Sie sollen ihrem Gegenüber in die Augen schauen und somit dem anderen gewissen Respekt zollen. Ich hatte damit als Kind schon grösste Mühe und begann sogar zu weinen, wenn mich jemand nur schon anschaute, der mir nicht geheuer war. Ich wurde älter, vergass, dass ich dies alles auch nicht immer gerne machte und verlangte die sogenannten Kniggeregeln auch bei meinen eigenen Schülern und dachte nicht mehr gross darüber nach. Dann kamen meine eigenen Kinder und da wendete sich das Blatt wieder. Ich begann wieder genauer hinzuschauen, warum meine Kinder den einen Menschen freiwillig die Hand gaben und den einen schon davon sprangen, als sie sie nur schon gesichtet hatten. Ich stellte fest, dass es eine Sympathiesache war. Und ich beschloss für mich, dass meine Kinder per sofort nicht mehr per Hand grüssen müssen, wenn es bei ihnen Unbehagen auslöste.

Mit der Zeit wurde dieses Verhalten in unserer Familie ganz normal, ich achte die Wahrnehmung meiner Kinder in vielerlei Dingen und gab und gebe ihnen da freie Wahl was sie schlussendlich machen. Doch eben, da kommt nun das Aussen ins Spiel. Viele Menschen verstehen es nicht oder wollen es nicht verstehen. Unsere Kinder sollen, müssen und haben zu tun was z.B. Knigge sagt. Da sage ich dann, nein eben nicht, sie haben zu machen, was ihr Herz ihnen sagt und wenn sie z.B. entscheiden, dass sie nicht grüssen möchten per Handschlag, dann darf der Handschlag weggelassen werden und man kann auch per „Handwink“ „grüezi“ und „tschüss“ sagen. Übrigens, ich mache das auch wieder vermehrt so, dass ich nicht mehr jeden per Handschlag begrüsse und verabschiede, doch bei mir hat es mittlerweile ganz viele erklärbare Gründe, warum ich das nicht mehr nach Knigge mache. Ist alles eine Energiesache.

Nun gut, zurück zum Thema. So nehme ich immer mehr wahr, was für mich nicht stimmig ist und das ist leider immer mehr in unserer Gesellschaft, was für mich nicht mehr akzeptabel ist. Und umso mehr ich auf meinem Lebensweg wandle, umso mehr darf und will ich gewisse Dinge in meinem Leben ändern. Ich fühle mich immer weniger Gesellschaftskonform und dazu kommt, dass das was vor einer Woche noch stimmig war, stimmt plötzlich nicht mehr für mich, einfach weil ich meine innere Stimme immer besser vernehmen kann und den Mut habe, dazu zu stehen.

Dieser Weg ist nicht wirklich angenehm, das kann ich so sagen, doch wer sagt, dass Wachstum und Bewusstseinserweiterung immer angenehm ist? Die Wahrheit zu erkennen, kann manchmal ganz schön schmerzhaft sein und viele Menschen möchten diesen unangenehmen Weg lieber nicht gehen. Somit bin ich einerseits mein eigener Wegbereiter, indem ich meinen ureigenen Weg suche, dazu aber zeige ich im Aussen meinen Mitmenschen auch immer mehr auf, was es eventuell zu erkennen gilt. Manche nehmen meine Aufdeckungsarbeit und klare Ausdrucksart als Geschenk an und wachsen mit mir. Andere, leider die Mehrheit davon, möchte nicht hinschauen, eigene Ängste, Blockaden bearbeiten und greifen lieber mich an, als dass sie sich selber mal genauer unter die Lupe nehmen würden und dabei vielleicht ihr eigenes Gefängnis verlassen würden.

Ja, so laufe ich zurzeit von einem Fettnäpfchen ins Nächste und ein Ende ist leider nicht in Sicht. Doch ich weiss, dass ich nie alleine sein werde. Ich habe unsichtbare Helfer an meiner Seite, die mir nur zu gerne helfen und mich begleiten, mich stärken und mir, so gut es geht, den Rücken frei halten. Ich fühle eine unendliche Dankbarkeit und Weite in mir, seit ich diesen Weg gehen kann. Doch einfach ist er nicht, nichts desto trotz ist er der einzige Weg, der mich in mein Paradies zurückführen wird und den ich gewählt habe.

Ich wünsche dir auch den Mut, die Klarheit und die Kraft deinen ureigenen Weg zu erkennen und ihn zu gehen.


Herzlichst,

Rita

www.ritakuster.ch

Altendorf, den 26. Januar 2020




Michael Jackson und die Mainstreammedien

Diesen Frühling begegnete mir immer wieder Michael Jackson. Sei es in einer Illustrierten, beim Bücher durchstöbern online, als Buchtipp von einem Bekannten oder die Lieder im Radio. Eigentlich wollte ich kein weiteres Buch mehr bestellen, abgesehen davon, dass dieses Buch sehr viele Seiten hatte. Und sollte mich die Leselust nicht packen, dann würde ein weiteres dickes Buch ungelesen im Regal landen. Doch mein Gefühl sagte mir immer mehr, ignoriere diese Hinweise nicht, das Buch ist wichtig für dich, d.h. die Geschichte, die das Buch dir erzählen möchte.

Na dann, ich war bis anhin kein Fan von Michael Jackson, bestellte ich das Buch, weil auch mein „Pendel“ es mir nahelegte. Das Buch kam ins Haus geliefert und ich weiss ehrlich gesagt gar nicht mehr, ob ich es gleich zu lesen begann oder es noch ein paar Tage aufs Regal legte. Doch irgendeinmal war der Zeitpunkt da und ich begann zu lesen. Und ich las, las und las. Ich konnte das Buch beinahe nicht mehr weg legen. Und was der Inhalt mit mir machte? Es war eine Offenbarung über den „King of Pop“ in verschiedensten Bereichen. Ich musste immer mehr weinen über all das, was ich zu verstehen begann über den wahren, unglaublich tiefsinnigen Menschen Michael Jackson.

Ich musste meinen Gefühlen ein wenig Luft verschaffen und erzählte von diesen Buchinhalt den mir gerade richtig erscheinen Menschen wo immer ich es konnte. Ich gründete sogar eine Whatsapp –Gruppe um mich mit Menschen auszutauschen, die auch gerade das Buch am Lesen waren. Die Geschichte war so aufwühlend, so erdrückend, mit jeder Seite wurde die Lebensgeschichte von Michael Jackson, unfassbarer, trauriger, schockierender und untröstlicher. Es war echt kaum zum Aushalten. Ich hörte und höre immer noch tagein und tagaus die Musik von Michael Jackson und begann erst beim Lesen zu verstehen, was dieses unglaubliche Genie von Mensch uns in seinen Liedern offenbaren wollte. Viele Menschen haben ja keine Ahnung, was er über seine Lieder der Welt erzählte und immer noch erzählt.

Was mir am meisten einmal mehr bewusst wurde, welche Macht und Rolle die heutigen Medien haben auf das gesamte Leben aller Menschen. So z.B. eben vorallem auch bei Michael Jackson, all die Anschuldigungen, die er erfahren musste über seine Person, seinen Lebensstil und seine Lebenseinstellung. Er wurde beschuldigt, Kinder missbraucht zu haben, es wurde behauptet, dass er zig Operationen gehabt hätte, weil er seine Haut und sein gesamtes äusseres Erscheinungsbild nicht akzeptieren konnte, es wurde kaum was erwähnt über seinen unglaublich immensen Einsätze für Kranke, Arme und vernachlässigte Kinder usw. Nein! Im Gegenteil. Alles was Michael Jackson tat wurde ins Gegenteil verdreht, schlecht gemacht und gegen ihn verwendet. Nichts, aber gerade gar nichts stimmte mehr, was man lesen konnte über ihn in seinen letzten Lebensjahren. Es wurde ein regelrechter Angriff auf Michael Jackson gestartet. Er sollte vernichtet werden. Er wurde auf moderne Art und Weise medial hingerichtet, zerstört, verleumdet und ruiniert, wie man nur einen Menschen ruinieren kann.

Ja, und warum das alles? Ich möchte nicht allzu fest vorgreifen, falls du das Buch auch lesen möchtest. Doch eines soll gesagt sein – Michael Jackson erreichte mit seinem Wesen zu viele Menschen, die er mit seinem in ihm innewohnenden Gottesfunken erwecken konnte. Und als er seine letzte Tournee vorzubereiten begann, gezwungenermassen, da er geplant von langer Hand in den Ruin getrieben wurde, begann alles in sich zusammen zu fallen. Michael Jackson musste gestoppt werden. Er durfte nicht nochmals so viele Menschen erreichen. Seine Botschaft und seine Energie durfte nicht mehr in die Welt gestreut werden. Und so kam es, wie es geplant und eingefädelt worden ist, dass Michael Jackson immer mehr die falschen Menschen an seiner Seite hatte, die ihm schlussendlich nicht halfen, sondern ihn in den sicheren Tod getrieben hatten.

Solltest du dir auch schon Gedanken gemacht haben, was die heutigen Mainstreammedien alles an Lügen verbreiten, dann ist dieses Buch die perfekte Lektüre dazu. Und solltest du dich auch schon gefragt haben, warum immer wieder bekannte Persönlichkeiten, die einem sehr sympathisch waren, plötzlich so tief fallen (müssen) eben gerade mit Hilfe der Medien, dann ist dieses Buch der perfekte Türöffner in Welten, die nicht abgrundtiefer sein könnten. Das Dunkle hat überall seine Finger drin. Und sollte jemand zu hell leuchten, dann wird nachgeholfen, dass dieses Licht bald möglichst wieder erlöschen möge.

Dieses Buch hat meine Einstellung zum Menschen Michael Jackson, zur Musikbranche, zur Mafia, über die Medien einschneidend geprägt. Es ist kein Buch zum Herunter fahren. Nein, dieses Buch fährt dich hoch. Hoch in die hochschwingenden göttlichen Felder, in welchen Michael Jackson sich bewegt hatte. Das Buch lässt aber auch deine Emotionen höher steigen über die unglaublichen Missstände der Unterhaltungsbranche und alles was damit verbandelt ist.

Ich wünsche dir, dass du die Mainstreammedien immer mehr auch durchschauen magst, dahinter schaust und dir dein eigenes Bild machst über Menschen und Zustände, die vorallem schlecht geredet werden in den gängigen Informationsplattformen. Denn nichts ist so, wie es scheint.

Ich danke dir für eine Aufmerksamkeit und wünsche dir weiterhin eine gesegnete, lichtvolle Adventszeit.

Herzlichst,

Rita Kuster, Bewusstseinscoach

www.ritakuster.ch


Buchtipp: Make that Change von Sophia Pade & Armin Risi

Altendorf, den 7. Dezember 2019



Was hat Bewusstsein mit Gott zu tun?

Wer ist Gott? Gibt es Gott überhaupt? Wie soll ich mir diese Energie vorstellen? Warum lässt er das alles zu? Was hat Bewusstseinserweiterung mit Gott zu tun? Entweder glaube ich an Gott oder nicht, was hilft mir dabei ein vergrössertes Bewusstsein? Ja, Fragen über Fragen, die ein unendlich grosses Feld auftun. Ich möchte überhaupt schon gar nicht den Versuch starten, irgendeine Frage dieser Art zu beantworten. Nein, ich möchte einfach meine Sicht der Dinge vielleicht ansatzweise antippen und dich vielleicht damit anregen, dich mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Also, viel Spass dabei. Ach ja, noch was dazu. Versuche einfach mal alle alten Bilder und Vorstellungen von Gott, alles was du jemals darüber gehört, gelesen oder gedacht hast, über Bord zu werfen. Denn all diese Ueberlieferungen von unseren Eltern, Grosseltern, von der Kirche, den Medien usw. mögen ziemlich falsch sein. Das behaupte ich zumindest einmal.

Als Kind versuchte ich mir immer wieder Gott vorzustellen, wie er wohl aussehen mag. Ist er ein grosser Mann, der ständig auf unsere Erde schaut und mit seinen grossen Fingern probiert Ordnung hinein zu bringen? Hört er mich den überhaupt, wenn ich was sage in all diesem Stimmengewirr und Lärm, welcher auf dieser Erde produziert wird? Oder hat er ganz viele kleine Gehilfen, die uns ständig begleiten und beobachten damit wir unser Leben so leben, wie wir es sollten? Ich wagte es einmal als Mädchen meinen Bruder darauf anzusprechen, ob er denn sich ab und an auch beobachtet fühle? Ich meinerseits hätte das Gefühl, dass ich nie alleine bin und immer irgendwelche unsichtbare Wesen mich begleiten würden. Er hat mich dann, „gekreuzelt“ angeschaut und da wusste ich gleich, uupss, da bin ich bei der falschen Adresse gelandet.

Ich habe mir bis heute viele Gedanken über Gott gemacht. Mittlerweile spüre ich, dass es Gott wirklich gibt und dass das alles einen Sinn ergibt, was wir da auf dieser Erde erleben dürfen. Ich habe sozusagen mein Bewusstsein erweitert. Gott ist für mich in erster Linie einfach Liebe, allumfassende Liebe und er hat uns die Möglichkeit gegeben, hier auf dieser Erde zu inkarnieren um möglichst viele Erfahrungen machen zu können – schöne wunderbare Erfahrungen und dunkle, schmerzhafte Erfahrungen. Doch es soll nicht nur bei den Erfahrungen bleiben, nein, das Wichtigste dabei ist, dass wir diese Erfahrungen zum Wachsen brauchen, unser Bewusstsein damit erweitern, uns immer mehr weiter zu dem entwickeln, was wir einmal waren. Nämlich göttliche Wesen, die hier sind um zu erkennen, wer wir wirklich sind und um auch anderen Menschen zu helfen zu wachsen, zu erwachen und den Ausgang aus diesem Gefängnis zu finden. Ja, für mich ist es ein Gefängnis hier, das ich als Kind schon so erlebt hatte. Mein Geist fühlte sich seit klein an in diesem Körper drin gefangen. Ich wollte fliegen, Dinge per Gedankenkraft herbei holen, unangenehme Dinge per Gedanken stoppen usw. Es ging aber leider nicht, was mich als Kind immer sehr gewundert und natürlich enttäuscht hatte.

Big Brother bringt für mich das Ganze sehr gut auf den Punkt. Die Menschen im Container merken nicht, dass sie gesteuert werden, manipuliert werden. Sie wissen in diesem Setting zwar, dass sie beobachtet werden, aber haben sonst keine Ahnung, was da draussen sonst noch stattfindet. Für mich ist diese Erde ein Ort, der ähnlich funktioniert. Es sind einfach andere Gründe, warum wir hierher kamen, als die Gründe, die die Menschen in diese Big Brother Formate bringt. Big Brother lockt Menschen an, die Ruhm, Aufmerksamkeit, finanzielle Vorteile usw. sich davon versprechen. Die Gründe warum wir hier auf der Erde sind, sind ein wenig anders. Wir kamen hierher um die Dunkelheit und das Licht zu erfahren, um zu wachsen in unserem Bewusstsein, um uns schussendlich für das eine oder andere entscheiden zu können. Es war anfänglich ein Experiment, selber von Gott gedacht. Doch die Dunkelheit nahm ihren Auftrag sehr ernst und die Erde wurde in sehr düstere Ebenen gerissen mitsamt allen Bewohnern darauf. Dieses Experiment läuft schon sehr lange. Manche haben schon sehr viele Inkarnationen da verbracht, unfreiwillig. Denn wenn man sich mal in der Materie verstrickt hat, ist es sehr schwer, den Ausgang zu finden. Man inkarniert dann immer und immer wieder und sucht bewusst oder unbewusst den Ausgang. Man befindet sich sozusagen in einer Endlosschlaufe.

Nun sind wir am Scheidepunkt dieses Experiments. Diese kommenden Jahre werden zeigen, wer sich für was entscheiden wird. Lange wird es nicht mehr am Leben gehalten werden dieses Experiment. Haben wir unser Bewusstsein soweit erweitert, dass wir uns wieder bewusst für Gott, den liebenden allumfassende Schöpfer entscheiden? Oder sind wir mittlerweile so im Tiefschlaf, dass unser Bewusstsein sich nur noch auf die Ablenkungen einlassen kann, die uns schlussendlich aber nicht ins Erwachen führen?

Der entscheidende Punkt für uns Menschen ist nun – für was entscheide ich mich? Entscheide ich mich nun für die Dunkelheit und all die Verführungen, Annehmlichkeiten, Ablenkungen, Verdrehungen, die uns von den Dunkeln tagtäglich präsentiert werden? Oder entscheide ich mich für das Göttliche, das Einfache, das Wahrhaftige, den Jesusweg, den Weg, der von mir alles abverlangen wird, weil ich eben nicht im Mainstream weiter laufen werde, sondern meinen eigenen Weg gehe und stets zu meiner Wahrheit stehe, zu Gott stehe? Bin bereit, das ganze Spiel komplett zu durchschauen? Auch und vorallem das Dunkle zu erkennen und mich für Gott zu entscheiden?

Unsere Erde wird leider nicht von göttlichen Wesen regiert. Unser Planet ist in der Hand vom Gegenspieler von Gott. Gott hat es lange zugelassen um den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich wieder zu besinnen und wieder die Liebe walten zu lassen in seinem Herzen/in seinem Sein. Doch leider verpassen das sehr viele Menschen, die Chance, sich wieder zu Gott/zur allumfänglichen Liebe zu bekennen. Ehrlich gesagt ist man nicht gerade in, wenn man sich zu Gott bekennt. Letztens fragte mich jemand: Bist du in diesem Fall sehr gläubig? Das hat für mich so einen verstaubten Touch. Ich bin nicht gläubig, ich weiss, dass es Gott gibt. Ich weiss, dass es einem übergeordneten göttlichen Plan gibt zu allem und jedem. Die Frage ist nur: Wem dienst du schlussendlich? Gott oder der Dunkelheit? Jeder glaubt an etwas, ob er will oder nicht. Jeder muss sich schlussendlich für etwas entscheiden, bewusst oder unbewusst.

Ich denke, dass wir hier sind um wieder in unsere wahre Kraft zurück zu kommen und um den Ausgang, sprich den Ausstieg, zu finden. Gott möchte jene zurückholen, die sich voll und ganz zu ihm bekennen, jene die die reine Liebe spüren, zeigen und leben. Immer und überall. Jene, die ohne wenn und aber den Weg der Wahrhaftigkeit gehen. Dein erweitertes Bewusstsein ebnet dir den Weg zurück zu Gott, doch bevor du dein Bewusstsein erweitern kannst, musst du wohl oder übel die Dunkelheit erkennen und eingestehen, dass es sie gibt. Nur so kommst du durch die Dunkelheit zurück ins Licht.

Sei stets lichtvoll begleitet und mögest du den Mut aufbringen, alles, aber auch alles zu hinterfragen und zu durchschauen und schlussendlich deine Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.


Altendorf, den 22.November 2019

Herzlichst,

Rita Kuster, Bewusstseinscoach

www.ritakuster.ch



Warum vegan nicht nur ein Modetrend für mich ist

Oft höre ich, dass vegane Ernährung eine Modeerscheinung sei und man die entweder mitmachen kann oder nicht. Sie werde eh wieder verschwinden. Für mich ist es eine Lebenshaltung – eine Einstellung zum Leben, ob man das Göttliche achtet oder nicht. Schon als kleines Mädchen sehnte ich mich wieder zurück nach diesem Paradies und verstand damals schon nicht, warum man Tiere in Nutztiere und andere sonstige Tiergattung teilen konnte. Wer sagt uns denn, welches Tier ein Nutztier ist? Unsere Eltern, welche es übernommen haben von unseren Grosseltern und jene von der Kirche, dem Staat oder von wem? Etwa von Gott? Nein, bestimmt nicht, denn Gott möchte, dass wir alles Leben achten. Tiere sind nicht hier um von uns genutzt, gequält, ausgenutzt und ausgesogen zu werden. Ich bin tief überzogen, dass vor langer Zeit einmal im Paradies alle beseelten Wesen neben einander und vorallem miteinander lebten und diese Erde geniessen durften mit ihrer ganzen Schönheit. Es wurde nicht gejagt, gemolken, geschlachtet und vorallem musste kein anderes Lebewesen für ein anderes sterben, damit das überleben konnte. Wir haben uns vorwiegend von Früchten, Pilzen und Kräutern ernährt. Es hat uns an nichts gemangelt und wir waren vor allen Dingen gesund – Kern gesund. Wir haben nur das gegessen, was selber nachwachsen konnte. Somit haben wir nichts genommen, was selber nicht wieder nachgewachsen ist. Wir mussten nicht ständig überlegen, wo wir was kaufen konnten, damit wir alle essenziellen Vitamine, Minerale usw. abgedeckt bekamen. Es wurde rein automatisch von der Natur zur richtigen Jahreszeit abgedeckt. Ja, es mag sein, dass unser Verstand dann sagt, wie war es dann im Winter? Was haben wir da gegessen? Vielleicht war ja das Klima dazumal anders? Vielleicht war unser Körper weniger grobstofflich und wurde mit der Zeit immer mehr in der Materie verankert, als wir immer tiefer gefallen sind.

Ich glaube, nein ich denke zu wissen, dass wir uns wieder zu feinstofflichen Wesen zurück entwickelt, darum können mitunter nicht mehr alle Menschen alle Lebensmittel essen, verdauen ohne dass sie Allergien entwickeln. Allergien werden natürlich noch durch viele andere Einflüsse generiert wie z.B. Umweltverschmutzung und alles was es da mit sich bringt. Ich kann einfach aus meiner Erfahrung berichten, ich kann immer weniger verarbeitete Nahrung verdauen und auch ganz viele „gesunde“ natürliche Nahrungsmittel, kann mein Körper immer weniger verarbeiten ohne dass ich mich unwohl fühle, müde werde oder meine Nerven angeschlagen werden. Je grösser das Bewusstsein eines Menschen wird, je höher sein Körper somit zu schwingen beginnt, umso bewusster darf/sollte er essen. Der Mensch ist, was er isst. Dieses Sprichwort hat sehr wohl seine Berechtigung.

Nun möchte ich den Kreis schliessen zu den Tieren, unseren Freunden. Wir lebten Seite an Seite mit ihnen und hatten viele Freunde unter den Tieren. Doch vor langer Zeit begann der tiefe Fall, als andere Wesen unsere Erde besuchten, sich hier nieder liessen und uns immer mehr weissagten, dass wir Tiernahrung brauchen, weil es eben diese Neuankömmlinge brauchten. Es kam wie es kommen musste, wir verstrickten uns immer mehr mit der Materie, fielen immer tiefer und vergassen immer mehr, dass wir göttliche Wesen sind, die nur eine Erfahrung auf diesem Planeten machen wollten/wollen. Wir wollten das Leben mit all seinen Facetten erfahren, den schönen und den weniger schönen Seiten. Wir vergassen das die Tiere unsere besten Freunde waren, egal welche Art oder Gattung.

Die dunklen Wesen, die es mittlerweile zu Hauf hier gibt, nehmen immer noch mehr Raum ein, sie halfen und helfen aber uns nach wie vor dabei, uns zu entscheiden, ob wir uns für Leben/das Göttliche entscheiden oder fürs Dunkle/die Vernichtung/den Tod.

Die Tiere zeigen uns auf ganz dramatische Art und Weise auf in ihrer ganzen bedingungslosen Liebe, um was es geht. Liebe möchten uns die bedingungslose Liebe näher bringen. Sie sind nicht nachtragend und leben immer im Moment. Solange wir nicht erkennen, dass die Tiere nicht da sind um sie zu schlachten, zu quälen, auszunutzen und gar zu essen, solange wird sich diese Erde nicht ins Paradies zurück verwandeln können. Tierkonsum, Tierversuche, Tiere melken generiert unsägliches Leid, welches sich hier in dieser Materie immer und immer wieder manifestiert und die Schwingung all seiner Bewohner runter zieht. Ich meinerseits kann und will diese Lebenshaltung – Tiere sind da um uns zu dienen – nicht mehr leben. Es tut mir weh im Herzen zu sehen, wie man mit unseren beseelten Freunden umgeht. Vegan leben ist für mich eine Lebenseinstellung, welche sich durch mein ganzes weiteres Leben ziehen wird. Ich achte alles Göttliche und lebe danach und zwar nicht nur mit meinem Denken und meinem Reden, nein mit meinem ganzen Sein und Handeln.

Somit wünsche ich allen Lesern auch viel neue Einsichten und Mut den göttlichen Weg zu finden und zu gehen. Der Weg, der alles achtet, was Mutter Erde hervor bringt. Ich danke dir für deine Liebe.


Altendorf, den 15. Nov. 2019

Rita Kuster, Bewusstseinscoach

www.ritakuster.ch



Warum wir uns als Familie vegan ernähren – unser Weg und unsere Erfahrungen

Vor gut einem Jahr konnte ich einfach nicht mehr zusehen, wie meine Kinder ausschliesslich auswärts noch ab und an Fleisch konsumierten. Es tat mir einfach weh im Herzen und ich musste gar den Raum verlassen, falls ich überhaupt dabei sein konnte. Einerseits konnte ich nicht mehr ertragen, dass wir Tiere töten mussten um uns „gesund“ zu ernähren, andererseits fühlte ich, wie sich die Schwingung meiner Familienmitglieder negativ veränderte, sobald sie Fleisch konsumiert hatten.


Ich lebte ja schon seit bald 10 Jahre vegetarisch und ernährte mich vermehrt immer mehr vegan, weil ich mich dabei einfach besser und vitaler fühlte. Meine Familie ass ab und an noch Fleisch, doch kaum mehr Milchprodukte. Ich meinerseits fühlte mich entgegen aller Vorurteile, dass mein Körper viel mehr Energie hatte, meine Verdauung viel besser funktionierte, ich nicht mehr ständig müde war seit ich beinahe keine tierische Produkte mehr konsumierte. Denn all dies war der Fall, als ich noch 10 Jahre jünger war, keine schlaflosen Nächte hatte über Jahre hinweg wegen den Kindern und viel weniger Präsenszeiten als ich es nun als Mutter und Familienmanagerin hatte, da war ich viel mehr erschöpft und müde. Also irgendetwas musste ja richtig sein an meiner Ernährung.


Ich hatte viel über Ernährung gelesen und gehört, aber zum eigentlichen Durchbruch verhalf mir dann das Buch: Willst du gesund sein - Vergiss den Kochtopf. Es mag schon ein wenig in die Jahre gekommen sein dieses Buch, aber der Autor erklärt mit vielen anschaulichen Beispielen und Studien, wie der Körper aufgebaut ist, was er vorallem verdauen kann und was in gesund hält. Er protegiert ausschliesslich Rohkost. Doch soweit konnte und wollte ich nicht (zu diesem Zeitpunkt)  mit meiner Familie gehen.


Mittlerweile kann man auch ziemlich viel im Internet nachlesen, dass unser menschlicher Körper überhaupt nicht für Fleisch konzipiert ist und dass alle Milchprodukte sogar sehr schädlich für uns sind. Fleisch verursacht heftige Verdauungsprobleme, es findet ein Gärungsprozess statt im Verdauungstrakt und verhindert, dass der Körper die wirklich richtigen Nährstoffe gar nicht mehr aufnehmen kann. Es soll auch mitunter verantwortlich sein für Magen-/Darmkrebs. Milchprodukte entziehen dem Körper mehr Kalzium, als dass sie ihm geben. Es ist die Nahrung der Kälber, diese Kuhmilch, und nicht die Nahrung für uns.


Warum stillen die heutigen Mütter so früh ab, obwohl das die einzig richtige Nahrung für unsere Babys und Kleinkinder ist? Weil es schneller wieder die Freiheit der Mutter zurück gibt oder weil es einfach bequemer ist, als immer nur auf Abruf zu sein? Oder weil die Ernährungs-/Pharmaindustrie uns bewusst in die Irre leiten will, damit wir schneller krank werden oder schon mit Allergien in den Windeln in dieser Welt leben müssen? Mutter Natur hat alles sehr weise und ohne Fehler richtig eingerichtet. Doch dies ist ein anderes Thema. Ich möchte nun fortfahren, wie sich unsere 5-köpfige Familie auf den Weg machte um sich zu beinahe 100% vegan zu ernähren.


Mein Mann und ich beschlossen, dass ich nun komplett die Küche auf vegane Kost umstellen werde, da ich das Zepter in der Küche in der Hand hatte und habe. Es ging eine lange und intensive Reise los. Ich durfte mich die halben Nächte einlesen, ausprobieren, verwerfen und meine Familie als Versuchskaninchen agieren lassen. Es gab viele Gespräche in/mit der Familie und es ging vorallem um unsere Freunde, die Tiere, warum wir sie nicht mehr essen werden. Zum Glück besucht unser ältester Sohn eine Schule, welche vegetarisch oder gar vegan die Kinder ernährt. Das hat enorm geholfen, so fand unser Sohn Gleichgesinnte und es wurde relativ schnell normal für ihn. Mein Mann durfte sich auswärts nun auch umschauen, wo er überhaupt essen konnte und viele Kommentare über sich ergehen lassen, welche nicht immer gut gemeint waren. Männer haben es eh noch schwieriger in unserer Gesellschaft sich als Vegetarier oder gar Veganer zu outen.


Es nahm seinen Lauf, wir gewöhnten uns immer mehr an die vegane Küche, manchmal auch rohvegan und es begann Spass zu machen; das Kochen, eigene neue Rezepte kreieren und natürlich das Essen. Mittlerweile ernähren wir uns seit mehr als einem Jahr vegan und unsere Küche wurde viel abwechslungsreicher, ich habe viel mehr Freude bekommen, Gäste zu bekochen, auch Nicht-Veganer und sie alle sind immer sehr überrascht, wie gut diese Gerichte schmecken und - sie werden nicht müde von diesem Essen. Natürlich, vegan heisst nicht gleich gesunde Kost. Da gibt es natürlich auch grosse Unterschiede. Es gibt auch noch andere Produkte, die nicht in unser Haus kommen und nur selten gegessen werden. Doch dazu später vielleicht mehr darüber.


Nur noch soviel zu diesem Theam: Wir ernähren uns nach wie vor mit viel roher Kost wie Früchte und Salat/Gemüse. Wir sind mittlerweile so gefestigt als Veganer und zum Teil Rohveganer, dass es für uns kein Zurück mehr gibt. Denn das wichtigste überhaupt in dieser Ernährung ist das TIERWOHL und das TIERRECHT ZU LEBEN ohne Nutzungsgedanken hat nun oberste Priorität erhalten und unsere Ueberzeugung, dass auch Tiere fühlende Wesen sind, macht uns zu viel bewussteren und tieffühlenden Menschen. Ich wünsche dir auch den Mut und die Kraft diesen Weg einzuschlagen, du kannst nur gewinnen.


Altendorf, den 8. Nov. 2019


Rita Kuster, Bewusstseinscoach

www.ritakuster.ch


Weiterführende Literatur/Links:

Willst du gesund sein - Vergiss den Kochtopf, Helmut Wandmaker (Er protegiert gar nur rohe Kost)

Oh she glows, Angela Liddon (viele Kochbücher, die den Einstieg erleichtern)

https://animal-rights-switzerland.ch/aktuell/ (Vegane Potlucks, wo du Gleichgesinnte treffen kannst)